Das SmartOS-Framework

SmartOS – Das Framework für smarte Organisationen In diesem Artikel wird die Idee von dem SmartOS-Framework vorgestellt. Darüber hinaus bieten…

Autor

Christian Koudela

SmartOS – Das Framework für smarte Organisationen

In diesem Artikel wird die Idee von dem SmartOS-Framework vorgestellt. Darüber hinaus bieten wir auch einen Einblick in die Entstehungsgeschichte und Einflüsse in der Erarbeitung.

Unsere Welt befindet sich im Wandel und davon ist auch die Wirtschaft betroffen. In den letzten Jahren sind viele Branchen zerschlagen und haben eine Disruption erlebt. Daraus entstehen neuartige Geschäftsmodelle, die den Markt erobern. Dazu gehören auch innovative Produkte und Serviceleistungen, die unsere Welt bereichern. Doch damit sind auch Probleme verbunden.

Viele Mitarbeiter haben aufgrund der Digitalisierung Angst, können ihr Potential nicht entfalten und rufen infolgedessen nicht mehr die Leistung ab. Früher gab es vom Management stets die Aussage, die Effizienz müsse gesteigert und die Planung optimiert werden. In Zeiten der Digitalisierung ist davon keine Rede mehr. Stattdessen hört man in Unternehmen nun von einer agileren Denkweise und das der bürokratische Aufwand gesenkt werden muss.

Ist Agilität die Lösung?

Viele unserer Kunden kontaktieren uns und fragen nach, wie Sie die Themen Agilität, SCRUM und Kanban innerhalb der Organisationen einführen können. Eine zeitlang war auch die Holokratie oder Laloux in aller Munde. Dementsprechend scheint tatsächlich die Agilität das Schlüsselwort für die Zukunft zu sein.

Eine agile Denkweise beim Arbeiten beschreibt ein iteratives Vorgehen. Die Taktung ist hierbei kürzer, das Feedback erfolgt schneller und die Mitarbeiter erhalten mehr Transparenz über die erfolgten Leistungen. Dazu kommt eine höhere Autonomie bei radikaler Kundenzentrierung. Somit werden den traditionell denkenden Organisationen und System eine klare Abfuhr erteilt.

Wir von Smart Organisations betrachten die aktuellen Entwicklungen und Trends im Bereich der Agilität als eine zukunftsfähige Möglichkeit, die alten Denkweisen aufzubrechen und neuartige Lösungen für die Zusammenarbeit zu finden. Und auf dieser Basis haben wir das SmartOS-Framework geschaffen. Dabei handelt es sich um ein Modell, mit dem wir Sie bei den organisatorischen Veränderungen unterstützen können.

Das Alte und das Neue

John Kotter war es, der die Idee eines zweiten Betriebssystems innerhalb der Organisationen auf den Weg brachte. Er versuchte so zu erklären, wie eine neue Denkweise zu einem bestehenden, erfolgreichen System entstehen kann. Mit erfolgreich sind Organisationsformen gemeint, die in der Vergangenheit große Marktanteile besaßen und große unternehmerische Erfolge feiern konnten.

Die Entstehung von SmartOS

Der Ansatz eines zweiten Betriebssystems war in der Tat ein sehr hilfreicher Hinweis von John Kotter und genau der Denkanstoß, den es gebraucht hat. Wir von Smart Organisations haben diesen Ansatz aufgegriffen und die Gemeinsamkeiten der Trends Agilität, SCRUM, Kanban, Holokratie und Soziokratie betrachtet.  Dabei haben wir im Zuge unserer Arbeiten 7 Kernelemente und deren Zusammenwirken in Organisationen identifiziert und als SmartOS-Framework zusammengefügt:

SmartOS Framework
Das SmartOS Framework

Die einzelnen Elemente aus dem SmartOS-Framework stehen in Wechselwirkung zueinander und entfalten ihre Wirkung im Zusammenspiel und sind auf drei Ebenen verteilt:

  • Hauptaugenmerk ist die Ausrichtung und der Sinn einer Organisation, die Vision und Strategie zu vereinen. 
  • Bei der zweiten Ebene geht es um die Handlungsebenen der handelnden Personen. Darin enthalten sind die Zusammenarbeit, das Lernen und Treffen von Entscheidungen innerhalb von Teams.
  • Dir dritte Ebene behandelt die Elemente Kultur, Struktur und Prozesse.

Bei unseren Projekten analysieren wir auf Basis der sieben Elemente und legen gemeinsam eine Richtung für die Entwicklung fest. Anschließend beginnt die Umsetzung der Organisation. Die Elemente müssen dabei nicht gleich sein, sondern nur in einem Mindestmaß vorliegen.

Und wo befindet sich der Kunde?

Aus meiner Sicht ist er allgegenwärtig, denn bei einer Organisation besteht das Ziel auch darin, die Kunden anzuziehen. Auf dem Weg des Erreichens der Purpose ist eine agilere Denkweise für die Organisation mit der Anziehung neuer Kunden nur allzu logisch. Das ist ein Grund, weshalb wir kaufen, zusammenarbeiten oder Dienstleistungen bestellen. Bei jedem dieser Vorgänge geht es folglich darum, diese in die Kundenrichtung zu lenken. Im Kontext bedeutet dies natürlich, dass die gesamte Zusammenarbeit auf den Kunden ausgelegt und klar erkennbar sein sollte. In den gesamten Prozessen, der Strukturveränderung und innerhalb der Kultur muss die Kundenorientierung klar im Fokus stehen und erkennbar sein. 

Mit dem SmartOS-Framework haben wir ein Modell entwickelt, das als Basis für die Entwicklung von Organisationen dient. Es hilft uns in der Arbeit mit Organisationen den passenden Hebel für wirksame Veränderungen zu setzen.


Accelerate! – Ein Artikel aus dem Harvard Business Review von John Kotter über das Duale Betriebssystem


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